Marktbericht Frühling 2011
Im Frühjahr sah es noch sehr gut aus. Der Frosteinbruch nach der Blüte, die Aprikosen waren gerade etwa in der Größe von Olivensteinen, haben wir unbeschadet überstanden.
Unsere Plantage liegt glücklicherweise so nah am warmen Euphrat, so dass wir glücklicherweise nicht von den -5°C betroffen wurden. Zusätzlich wirkt sich die Hanglage positiv aus.
Der Fruchtstand entwickelte sich sehr gut und wir sahen uns mit einer Riesenernte konfrontiert!
Bis eine fürchterlich schwarze Wolke über uns entstand und ein Hagelgewitter sich mit bis zu taubeneiergroßen Hagelkörner mit schwerem Donner und Blitz herunterdonnerte!
Der größte Teil der Früchte blieb zwar am Baum hängen, aber etwa 70% der Früchte wurden von den Hagelstücken verletzt. Diese Wunden verheilen zwar bis zur Ernte, aber die Narben sind nach der Trocknung hell sichtbar. Die Frucht ist zwar lecker und süß, sieht aber nicht makellos aus. So kann ein kurzes Ereignis einen guten Ertrag vernichten! Es erging anderen Bauern zwar genauso, aber geteiltes Leid wird dadurch auch nicht weniger!
Götz Lück |