Die legendären Hunza
Die Menschen im Hunzatal, auch: "Das Tal der Hundertjährigen", erfeuen sich meist bis zu Ihrem Lebensende, das nicht selten weit über 100 ist, einer hervorragenden Gesundheit bei lebenslanger Vitalität.
Die erstaunlichen Hunzakuts im Karakorum. Seit der Entdeckung des Hunzatals mit dem Stamm der Hunzakuts durch westliche Forscher, stellt man sich die Frage was die Ursache der aussergewöhnlichen Gesundheit und ihrer sehr hohen Lebenserwartung ist.
Und natürlich folgten viele Antworten. Sicher sind viele Umstände dafür verantwortlich, den Hauptteil bildet aber die ausgewogene Ernährung.
Englische Forscher machten ein interessantes Experiment
Man teilte 3600 Ratten in drei Gruppen: eine "Hunza", eine "Indien" und eine "London"-Gruppe, und hat sie hat sie mit der jeweils Landestypischen Kost ernährt.
So bekam die Hunzagruppe viel ungekochtes Gemüse und Dörrfrüchte (Aprikosen & Aprikosenkerne), Getreide (Hirse...), Hülsenfrüchte, nur selten Fleisch und Ziegenmilchprodukte.
Die Indiengruppe bekamm hauptsächlich geschälten und gekochten Reis, gekochtes Gemüse und Nüsse, ebenfalls wie die Hunzagruppe nur wenig Fleisch.
Ganz anders die Londongruppe. Sie ernährten sich vorwiegend von Fleisch, Weissbrot, Kuhmilchprodukten, Marmelade und andere Süßigkeiten.
Alle konnten fressen soviel sie wollten. Es mangelte ihnen auch sonst an nichts.
Das erstaunliche Ergebnis
Natürlich hatte man stark variierende Ergebnisse erwartet, allerdings nicht in solch krassen Formen.
Die Hunzagruppe blieb kerngesund bis ins hohe Alter.
Die Indiengruppe zeigte schon Degenerationserscheinungen, wenn auch nicht so stark wie bei den "Engländern".
Die Londongruppe hingegen lief völlig aus dem Ruder. Sie waren von Haarausfall, Karies, Entzündungen, Krebs und allen uns bekannten Zivilisationskrankheiten geplagt. Erschreckend war in dieser Gruppe der Kanibalismus. |